Montag, 23. April 2012

Samstag, 21. April 2012 / Nha Trang, Vietnam

Heute Nacht wurden die Uhren an Bord um eine Stunde vorgestellt.  Um 07.45 Uhr sind wir am Treffpunkt und gehen mit  von Bord. Unser vietnamesischer Reiseleiter erwartet uns schon und begleitet uns  zum Bus. Wir müssen jetzt schon erwähnten, dass Nha Trang der beste und bis jetzt interessanteste  Landausflug war. Diese Stadt liegt an der Mündung des Song Cai in das südchinesische Meer, ca. 500 Kilometer nordöstlich von Saigon. Die Leute hier leben von der Fischerei und die Stadt ist die Heimat einer kleinen Fischfangflotte. Die Fischer fangen in der Nacht und kehren am Morgen wieder nach Nha Trang zurück. In den Monaten Oktober und November wird der Fischfang eingestellt, da Nha Trang im Einzugsgebiet der herbstlichen Taifune liegt.
Wir fahren zuerst der Küste entlang, an wunderschönen Sandstränden vorbei, und anschliessend ins Landesinnere, wo wir die Gelegenheit haben, Land und Leute näher kennen zu lernen. Die im Dschungel fast überwucherten Tempel und malerischen Landschaften mit sattgrünen Reisfeldern und Wasserbüffeln prägen die Landschaft.
Beim ersten Halt erfahren wir mehr über die Kaffeeherstellung und  können auch einen frisch gebrühten Kaffee geniessen.
Den nächsten Zwischenhalt machen wir bei einem Kindergarten. - Die Bauer welche sich einen Kindergartenplatz leisten können, bringen ihre Kinder ab 3 Jahre in diese Tagesstätte. Zwischen 5 und 6 Jahre werden sie dann eingeschult.
Weiter geht es zur Reispapierherstellung.
In Nha Trang haben wir bereits eine Tagestemperatur zwischen 28 und 33 Grad. Ihr könnt Euch vorstellen wie heiss es ist wo der Reis gekocht und gepresst wird. Wie bei uns in der Sauna – aber leider ohne anschliessende Abkühlung. René bricht den Durchgang bei der Hälfte ab und schaut zu wie draussen die grossen Reispapierblätter zum Trocken hingelegt werden.

Nächster Halt ist eine Bäckerei. Hier werden Baguettes hergestellt. Wir können nach dem Backen auch ein Stück noch warmes Brot geniessen.
Beim nächsten Halt können wir zuschauen wie die typischen kegelförmigen Hüte aus Palmenblättern gemacht werden.  Diese werden von der  gesamten Landbevölkerung getragen und gelten als Wahrzeichen Vietnam’s. Alles Handarbeit!! Die Frauen zum Teil über 80jährigen sitzen stundenlang am Boden bei der Herstellung dieser Hüte. Preis umgerechnet: 2 USD!!!!!!!!! Da gibt man gerne auch 4 Dollar und weiss, dass das Geld (Spende) am richtigen Ort angekommen ist.
Um 17.00 Uhr heisst und der Kapitän wieder willkommen an Bord und Leinen los Richtung Hongkong (China). Morgen ganzer Tag Seeetaaaaag – und das heisst: dolce far niente!!!









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen