Um 03.00 Uhr morgens fährt unser Schiff in den Hafen von Tianjin (gehört zu Beijing) ein. Viele Leute nennen diese Stadt auch Peking. Beijing ist eigentlich der ursprüngliche Name dieser Stadt. Um 09.00 Uhr verlassen wir das Schiff. Unser Gepäck mussten wir schon am Vorabend vor unsere Kabine stellen. Wir werden es erst im Terminal wieder in Empfang nehmen können.
Mit dem Reisebus fahren wir zum Marriott City Wall Hotel. Dort wurde für uns eine wunderschöne Suite reserviert.
Beijing zählt 19 Millionen Einwohner. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,7 %. China hat übrigens 1,3 Milliarden Einwohner. Hier herrscht die "Ein-Kind-Politik" welche 1980 eingeführt wurde. Die Chinesen sind auch an unseren europäischen Städten sehr interessiert. Wir haben von unserer chinesischen Reiseleiterin erfahren, dass sie meistens in 10 Tage 10 Länder bereisen. Von den diversen Städte bringen sie dann auch Geschenke an die zu Hause gebliebenen Verwandten und Freunde mit. Vielfach steht auf den Geschenke "Made in China" :-)!!! - Die Chinesen nennen uns "Langnasen".
Am Nachmittag besuchen wir den Kaiserpalast, welcher auch die "Verbotene Stadt" genannt wird. Diese hiess so, weil sie fast 500 Jahre lang vom gewöhnlichen Volk nicht betreten werden durfte. Sie war nur für den Kaiser und seine Angehörigen bestimmt. Der Kaiser hatte übrigens 3'000 Konkubinen aber nur 1 Frau - die Kaiserin! Nach dem Tod des Kaisers wurden die Konkubinen in ein Kloster gebracht wo sie bis zu ihrem Tode blieben.
Bei der Stadtrundfahrt befahren wir auch die Strasse des Friedens. Diese ist 40 km lang und 50 m breit. - In der Stadt Beijing verkehren 9 Millionen Fahrräder und 5 Millionen Auto. Bevor man die Fahrprüfung absolvieren kann, muss man 35 Fahrstunden hinter sich haben. Wenn z.B. ein Fussgänger bei rot über die Kreuzung läuft und er erwischt wird, muss er als Strafe mit einer orangen Weste und einer Roten Fahne an einer Kreuzung so lange stehen, bis er ein nächstes Opfer findet, dem er die Fahne weitergeben darf. Das kann auch Tage dauern.
Die Mao-Zedong-Gedächnishalle bestaunen wir nur von Aussen.
Nach der Stadtrundfahrt erkunden wir die Umgebung vom Hotel auf eigene Faust und gehen in ein chinesisches Restaurant essen. Die Bedienung konnte kein Englisch und wir kein Chinesisch. Wir bekamen dann eine Speisekarte mit Bilder. Anhand dieser Bilder haben wir bestellt und auch super gut gegessen.







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